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Eine gute Mutter sein...

Eine gute Mutter sein - wie geht das?

Anna Bach

 

Eine gute Mutter sein?

 

Hier antworte ich in zwei Teilen auf Fragen, die mir häufig gestellt wurden, zum Thema der "guten Mutter".

 

 

 

                                                                                        Teil 1. Vier Schritte zur Veränderung

                         Teil 2. Fünf Aspekte guter Mutterschaft

 

 

Teil 1. Vier Schritte zur Veränderung

 

Vielleicht werden Sie nach allem, was Sie in meinen Texten oder woanders gelesen oder gehört haben, stöhnen und sagen: "Darum/Also bin ich wohl keine gute Mutter – ich konnte es von meiner Mutter nicht lernen, und ich weiß/ denke/spüre, dass ich so viel falsch mache..."

 

Vorausgesetzt dass Ihre Einschätzung stimmt und Sie bisher Ihrem Kind wirklich keine oder nicht immer eine "gute Mutter" sein konnten, so gibt es eine trotzdem  eine erfreuliche Nachricht für Sie:

 

Wenn Sie so weit gekommen sind, haben Sie den wichtigen ersten Schritt zu Veränderung bereits getan: und das ist die Einsicht.

 

Die Einsicht, dass einiges schief läuft, dass das Mutter-sein nicht so gelingt, wie sie es sollte, ist zunächst einmal das Wichtigste. Der erste Schritt.

 

Und es ist nicht leicht, sich das einzugestehen, weil dies bei vielen Müttern mit starken Schuldgefühlen einhergeht.

 

Seit Jahrhunderten (genauer: seit Jahrtausenden) werden Müttern in unserer Kultur ohnehin Schuldgefühle eingeredet, für alles mögliche.            Und für manches Un-mögliche.

 

Erst recht natürlich dann, wenn ihrer Umgebung auffällt, dass sie sich gegenüber ihrem Kind nicht ausreichend liebevoll und fürsorglich verhält.

Zum Schutz von Kindern ist es gut und wichtig, dass das soziale Umfeld auf Anzeichen von Problemen oder gar Vernachlässigung achtet. Keine Frage!

Doch es ist unzureichend und nicht gerecht, die Schuld pauschal und allein bei        der jeweiligen Mutter zu suchen.

 

(Wobei hier auch immer die kritische Frage ansteht, wer das Erziehungsverhalten von Müttern beurteilt? Mit welchem Ziel? Wer setzt die Maßstäbe? Wer entscheidet über die Kriterien? Welche / wessen Bedürfnisse sollen erfüllt werden, mit dem Verhalten einer Mutter?                  Dies sind Fragen, mit denen ich mich auch an anderer Stelle des Blogs/Buches befasse.)

 

Es gibt nicht wenige Mütter, die aus Angst vor Schuld oder Schuldzuweisung ihre Probleme in der Erziehung oder Beziehung zum Kind lieber verstecken.

Vor anderen Menschen und vielleicht sogar vor sich selbst.

 

Die Einsicht in eigenes Fehlverhalten oder Probleme braucht daher Mut.                Und diesen Mut beweisen Mütter, wenn sie anfangen, über ihr Leben und ihr Verhalten als Mutter nachzudenken, zu reden oder sich Hilfen zu holen.

 

Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Mut und von Liebe zum Kind!  Denn das Ziel ist ja eine Veränderung dieser Situation, damit es Kind und Mutter besser ergeht.

Menschen, die sich nicht verändern wollen, suchen gewöhnlich die Fehler nur bei anderen. Sie blenden ihr Fehlverhalten aus, sie können oder wollen es nicht sehen.

 

Zum zweiten Schritt, um die eigenen mütterlichen Fähigkeiten zu verbessern, gehören mehrere Aspekte:

Wissen, Akzeptanz und Selbstvergebung.

 

Es ist wichtig, dass Sie verstehen und akzeptieren, dass Ihr mütterliches Verhalten bisher so ist, wie es ist.

Und gleichzeitig wissen, dass es nicht Ihre "Erfindung" ist.

Es handelt sich eben nicht um Ihr alleiniges, persönliches Problem und Versagen.

 

Sondern diese Situation entstand vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, die Mütter geschwächt, von sich entfremdet und hoch belastet hat.

 

 

 Gleichzeitig sind Sie, als Mutter, in der Verantwortung.

Selbstverständlich, denn es geht ja hier um Ihr Kind und um Ihr Verhalten.

Das ist kein Widerspruch, sondern beides steht neben einander, beides ist real.

 

Ein Beispiel aus der Praxis:

 

Eine junge Mutter – ich nenne sie hier Sandra - wuchs in einer Familie auf, wo körperliche Gewalt wie selbstverständlich zum familiären Alltag dazu gehörte.

Der Vater schlug die Mutter, die Mutter schlug die Kinder, die älteren Kinder schlugen die jüngeren Kinder – und die Jüngsten quälten die Katze...

 

Nun selbst Mutter geworden fällt Sandra bei jedem Konflikt mit ihrem kleinen Kind oft nur eine Lösung ein – die erlernte Gewalt. Spontan, "aus dem Bauch heraus".

Hier ein Klaps auf den Po, dort ein Schlag auf die Finger, dann auch mal eine Ohrfeige...

Irgendwann wird Sandra bewusst, dass dies nicht der richtige Weg sein kann – sogar eine Nachbarin sprach sie an und drohte, dem Jugendamt Bescheid zu geben.

Sandra war erschrocken. Da in ihrer Herkunftsfamilie viel mehr und brutalere Gewalt herrschte, war ihr nicht sofort aufgefallen, dass auch ihre Formen der körperlichen Strafen bereits fragwürdig waren.

Sie schämte sich, fühlte sich schuldig und unfähig.

Doch was konnte sie nun tun...

 

Sie hatte den ersten Schritt bereits getan, Sie erinnern sich:

die Einsicht in das Fehlverhalten als ersten Schritt zur Veränderung.

 

Zum zweiten Schritt der Veränderung braucht es das Wissen, dass der Ursprung der erlernten Gewalt in einem System der Gewalt liegt - und nicht etwa in dieser Mutter oder in allen Müttern bzw. Mutterschaft an sich!

 

Ich kann es nicht oft genug wiederholen und erklären.

Denn dieser Sachverhalt wird – aus Gründen - immer wieder verleugnet oder   stillschweigend unter den Tisch gekehrt: Wir leben hier und heute leider nicht (mehr) in einer Kultur, die überwiegend von Müttern und ihren mütterlichen Lebensvorstellungen geleitet wird.

Sonst sähe unsere Gesellschaft ganz anders aus!

 

Sondern wir leben in einer Kultur, in der Frauen bzw. Mütter traditionell unterdrückt und ihrer Rechte beraubt wurden.

Dies hat schlimme Folgen für uns alle, bis heute.

 

Dies ist, wie ich weiß,  für viele Mütter eine gänzlich neue und ungewöhnliche Sichtweise.                    Und es ist selten, dass Mütter in dieser Ansicht unterstützt oder gar aufgeklärt werden.

Meines Wissens sprechen auch professionelle Berater und Beraterinnen nicht über unseren        kulturellen oder geschichtlichen Hintergrund.

 

Ob sich dies durch Unkenntnis oder durch ein Tabu so verhält?

 

Vor dem Drama dieser Kulturgeschichte und ihren destruktiven Auswirkungen, kämpfen sehr viele der heutigen Mütter mit Problemen der eigenen Selbstbeziehungen und ihrer Beziehung zum Kind.

 

Aus keinem anderen Grund.

 

Daher nenne ich den zweiten Schritt:

Wissen, Akzeptanz und Selbstvergebung.

 

Aus dem Wissen um unsere Geschichte kann sich ein neues Verständnis zu entwicklen - für sich selbst, als Mutter, als Frau, als Mensch.

Für die gesellschaftliche Situation.

 

 

Unter sozial gesunden, stützenden und liebevollen Lebensbedingungen versorgen Mütter ihre Kinder liebevoll, fürsorlich und kompetent.

Warum sollten sie das auch nicht tun?

 

Es gibt keinen angeborenen Hass auf die eigenen Kinder, im Gegenteil:                   Meine Wahrnehmung ist, dass bei jeder Geburt - potentiell - neue Mutterliebe geboren wird!

Selbst Frauen, die zuvor nicht besonders liebesfähig waren, erleben einen mächtigen Schub an Liebesgefühlen und Fürsorgebedürfnis durch eine Geburt.

Das ist eine große Chance für die Menschheit!

 

Es gibt Leute, die eine solche Aussage kritisieren: "Das sind ja nur primitive Instinkte, Hormone!"  Ich frage zurück: "Wieso 'nur' "?!

Das ist doch schön und wunderbar, denn wir sind ja Leibwesen, keine Kopfgeburten, warum sollten wir Hormone und Instinkte verachten? Es sind eben diese mütterlichen Empfindungen, welche die Menschheit ins Leben führten!

 

In Kulturen, wo Mütter geachtet und unterstützt werden, ist Gewalt gegen Kindern in der Regel Tabu. Wo keine Gewalt gegen Schwächere angewendet wird, gibt es viel weniger Stress. Und ohne Stress weniger Gewalt... So schließt sich der Kreis.    In unserer Kultur läuft der Kreis leider im Prinzip genau anders herum...

 

Selbstvergebung ist oft nicht leicht.

Und sie kann sich erst dann vollständig entwickeln, wenn Mütter durch einen Prozess von Veränderung, zumindest kleinen Schritten von Veränderung,    gegangen sind.

 

Trotzdem braucht es neben der Einsicht in Fehlverhalten von Anfang an ein Stück, zumindest eine Idee von Selbstvergebung – sonst können Schuldgefühle zu erdrückend werden und weitere Schritte in die richtige Richtung verhindern!

 

Hilfreiche Fragen zur Selbstvergebung können sein:

1. Ist es menschlich, Fehler zu machen? Ja, das ist es.

2. Sind Mütter Menschen? Selbstverständlich.

 

Und weiter:

1. Wo und wie habe ich selbst Erziehung gelernt?

Wurden mir lauter gute Sachen beigebracht in meiner Kindheit?

Hatte ich zu Hause gute Vorbilder? Das ist oft leider nicht der Fall.

 

2. Was waren meine Absichten?

Hatte ich positive Absichten in Bezug auf mein Kind?

Die meisten Mütter haben gute Absichten – und vor allem darauf kommt es an! Unter gewissen Umständen können auch die besten Absichten fehlschlagen oder    die Umsetzung nicht möglich sein. Dies gilt es sich selbst zu verzeihen...

 

 3. Falls Sie selbst nun glauben, dass Sie zu den wenigen Müttern gehören, die tatsächlich "böse" sind und ihre Kinder hassen – so fragen Sie sich bitte einmal,     wo das wohl herkommt?

Sie haben mit hoher Wahrscheinlichkeit schlimme Dinge erlebt, die Sie zu diesem Fühlen, Denken und Handeln gebracht haben.

Das war nicht Ihre eigene Idee, Sie sind nicht so geboren.

Holen Sie sich Hilfe – Sie und Ihr Kind sind es wert!

Den Anspruch auf Hilfe muss sich übrigens niemand erst "verdienen".                        Er besteht von allein und gilt für alle.

 

Ausführlichere Texte zum Thema Selbstbeziehung und Selbstvergebung finden Sie an anderer Stelle in diesem Blog/Buch.

 

 

 

Der dritte Schritt besteht darin, für das eigene Verhalten die Verantwortung zu übernehmen.

Und neues Verhalten zu erlernen, zu üben.

 

Schuld oder nicht Schuld – eine Mutter sollte die Verantwortung für ihr eigenes Verhalten übernehmen. Wer sollte es sonst tun?

 

Mütter können ihre Misere zu Recht auf die Kultur und Gesellschaft zurückführen und es ist wichtig, diesen Schritt zu machen und dies zu wissen – siehe oben.

 

Aber was nützt das konkret und praktisch ihrem Kind? In der Gegenwart?

Es muss also mehr geschehen als das!

 

Eine Mutter, die möchte, dass es ihrem Kind gut geht bzw. in Zukunft besser geht, muss selbst Verantwortung übernehmen. Sie kann nicht auf Andere warten, auf  eine Veränderung der Gesellschaft, mehr Zuneigung oder Hilfe durch den Partner, Unaufgeforderte Unterstützung von wem auch immer.

Sie muss die Veränderung selbst wollen und beginnen.

Sonst kann sie unter Umständen lange warten... und Kinder können nicht warten! Sie brauchen gute Fürsorge im Hier und Jetzt, nicht irgendwann später.

 

Verantwortung zu übernehmen wird in der Regel bedeuten:                       sich selbst und das eigene Verhalten aktiv zu verändern.

"An sich arbeiten" wie man so schön sagt.

Das bedeutet für Sandra: Sie muss umlernen, neue Verhaltensweisen erlernen      und außerdem überlegen, wie sie mit den Folgen ihres Verhaltens umgehen kann.

Hat ihr Kind vielleicht schon Schaden davon getragen?

Wie kann die in der Vergangenheit entstandene Belastung der Mutter-Kind-Beziehung im Nachhinein wieder geheilt werden?

 

Bei diesem Prozeß ist es vielleicht notwendig für einige Zeit fachliche Hilfen, wie Erziehungsberatung oder Lebensberatung, in Anspruch zu nehmen.

Ich empfehle dies unter dem Vorbehalt, dass die Beratungsstellen aktuell völlig überlaufen sind. Mütter müssen mit längeren Wartezeiten rechnen, wenn sie sich dort anmelden. Trotzdem kann es sich lohnen: gewisse Probleme laufen einfach nicht davon und sind auch dann noch nicht gelöst, wenn die Wartezeit von Wochen oder Monaten vorbei ist.              Daher: im Zweifelsfall anmelden. Abmelden können Sie sich gegebenenfalls immer noch          und den Platz für jemand anderen frei machen.

 

Auch ein Buch über Erziehung zu lesen bzw. damit zu arbeiten, kann hilfreich sein.

Wobei heute der Büchermarkt unübersichtlich geworden ist und überquillt von guten und weniger guten Ratgebern.

 

Mir gefällt immer noch die Taschenbuchreihe von Ulrich Diekmeyer "Das Elternbuch".            Es gibt für das 1. bis 6. Lebensjahr des Kindes jeweils ein Buch (ca. 10 Euro), welches im Detail beschreibt, welche Entwicklung das Kind in diesem Zeitraum macht. Und welche Unterstützung Eltern dem Kind anbieten sollten oder könnten. Besonders wichtig erscheint mir dabei, dass im zweiten Teil jedes Buches konkret beschrieben wird, wie eine Anregung oder ein Spiel aussehen kann. Dies ist so hilfreich für Mütter/Eltern, die selbst in ihrer Kindheit wenig Anregung hatten und daher kaum Ideen, was man machen könnte, "wie es geht".

 

Besonders gern mag ich das liebevoll geschriebene Buch von Barbara Coloroso                               "Was Kinderseelen brauchen". Ich habe den Eindruck, dass viele spätere Ratgeber einiges bei ihr abgeschaut haben... Ihre grobe Einteilung von Familien in drei typische Gruppen von der "orientierungslosen Familie", der "Familie mit Rückhalt und Orientierung" bis zur "autoritären Familie" kann hilfreich sein, um eigene Einstellungen und eigenes Verhalten daran zu messen und zu vergleichen.

Eine weitere hilfreiche Grundhaltung bei Barbara Coloroso ist es, das "Problem" möglichst früh bei der auslösenden Person zu lassen. Sei es ein Kind oder ein Erwachsener.

Dadurch werden Machtkämpfe und vor allem sinnlose Strafaktionen vermieden!

Zum Beispiel:

Eine Mutter kann sich darüber aufregen, dass jemand mit schmutzigen Schuhen in die gerade eben geputzte Wohnung kommt. Oder sie kann erwarten, dass diese Person das "Problem" –   in diesem Fall den Schmutz – selbst wieder beseitigt.

Kleine Kinder benötigen im Zweifelsfall Hilfe dabei, größere weniger.

 

Ein schöner Ansatz, um mehr Frieden, Respekt und Selbstkompetenz in eine Familie zu bringen! Und es ist eine Frage der Selbstachtung zu erwarten, dass erwachsene Mitbewohner diesen Ansatz unterstützen. Partner, Freundinnen, Eltern oder sonstige erwachsene Mitbewohner, welche die Mutter als Person, Frau, Mutter nicht respektieren, gefährden die gesunde Mutter-Kind-Beziehung. Auch hier wäre Handlungsbedarf, wenn  die Mutter-Kind-Beziehung gelingen soll.

 

 

Der vierte Schritt – der optimalerweise parallel zum dritten Schritt erfolgen sollte - ist verbunden mit der Heilung der eigenen Person, der eigenen Verletzungen, welche meistens bereits in der Kindheit entstanden sind.

 

"Willst Du ein Kind heilen, so heile zuerst die Mutter" wird uns ein chinesisches Sprichwort überliefert.  Ich stimme chinesischen Weisheiten nicht immer zu, aber in diesem Fall schon.

 

Diese Heilung bzw. Selbstheilung ist nicht von heute auf morgen machbar.               Es handelt sich in der Regel vor allem um Heilung der Selbstbeziehungen,   also hier der Beziehung, welche die Mutter zu sich selbst hat.

 

Gerade diese Selbstbeziehungen sind – nach meiner Wahrnehmung und langjährigen Erfahrung als Soziotherapeutin – nicht bei einer Minderheit,

sondern bei der überwiegenden Mehrheit unserer Bevölkerung gestört.

 

Die Entwicklung und Pflege gesunder und liebevoller Selbstbeziehungen ist etwas, das uns während des gesamten weiteren Lebensweg begleiten kann. Sollte!

 

Denn positive Selbstbeziehungen werden in unserer Kultur permanent angegriffen, es ist nicht leicht, sie sich zu bewahren. Man muss die gute Beziehung zu sich selbst immer wieder erneuern und eben "pflegen".

Was jedoch nichts Schlechtes bedeutet: Wollen wir nicht alle uns weiter entwickeln und wachsen?

 

Zudem ist es eine wahre Freude, mit sich selbst in Freundlichkeit, Fürsorge            und Liebe umzugehen!  

Dies ist ein Glück, dass viele Menschen, auch Mütter, leider nicht oder kaum kennen.

 

Möchten Sie wissen, warum das so ist? Nun – Menschen, die sich selbst respektieren und        die eigene Würde achten, die mit sich selbst fürsorglich und liebevoll sind, kann man nicht        so leicht benutzen, ausbeuten und unterdrücken. Eine destruktive Kultur braucht aber destruktive Menschen, die sich selbst verachten, sonst kann sie nicht länger bestehen.

Es ist also nicht "von Natur aus so", sondern hat etwas mit dem politischen System zu tun, wenn Menschen verlernt haben, sie selbst zu mögen, zu lieben. Es wurde unseren Vorfahren und Vorfahrinnen ausgeprügelt und abtrainiert.

Jedes Herrschaftssystem benötigt destruktive Menschen, sonst würde es sich auflösen. Ausführlicher schreibe ich dazu in meinen Texten über verschiedene "Typen von Müttern"    und ihre Entstehung im geschichtlichen Zusammenhang.

 

Manchmal braucht es gar nicht viel, sondern nur etwas Wissen, einige Erkenntnisse und Erfahrungen, um sich auf einen hilfreichen und wohltuenden Weg der guten, liebevollen Selbstbeziehungen zu begeben.

 

Es kann nützlich oder auch notwendig sein, professionelle Hilfe in Form von Beratung, Soziotherapie oder Psychotherapie zu nutzen. Vor allem dann, wenn          Sie schon längere Zeit "auf der Stelle treten", nicht weiterkommen und "die Nerven blank liegen"...

 

Außerdem gibt es ja eventuell für Sie Möglichkeiten, Rat zu erhalten über Gespräche mit anderen Müttern, Freundinnen, Freunden, Frauenkreisen?

Vielleicht lassen Sie sich in ihrem Prozess unterstützen durch Übungen, Wissen und Rituale, wie sie auch in diesem Blog/Buch zu finden sind?

 

 

Ich hoffe, dieser Text war für Sie interessant und aufschlussreich. Vielleicht ist einiges von dem, was    Sie selbst schon gedacht oder geahnt haben, nun klarer und präziser geworden.

Ich freue mich, wenn Sie meinen Blog weiterempfehlen und/oder mir einen Kommentar hinterlassen!

 

In den nächsten Tagen finden Sie hier im Blog auch den zweiten Teil zum Thema "Eine gute Mutter sein":                                                            "Teil 2. Fünf Aspekte guter Mutterschaft"

 

Beachten Sie bitte auch meinen kommenden Artikel unter 'Selbsthilfe: Übungen':    "Sich selbst eine gute Mutter sein"

Dabei geht es unter anderem um die Selbstbeziehungen, den Selbstwert.

 

Mit meinem Angebot der Online-Beratung und Soziotherapie stehe ich Ihnen gern persönlich  und meist auch kurzfristig zur Verfügung.

Schauen Sie unter "Kontakt" auf dieser Website.

Oder schreiben Sie mir direkt unter annabachanna@gmx.de

 

 Ich werde zu diesen Themen in Zukunft auch Online Seminare anbieten. Bitte fragen Sie bei Interesse einfach nach dem nächsten freien Termin.

Diese Seminare werden Samstags angeboten, ca. zwei Stunden dauern und kosten je nach Anzahl der Teilnehmerinnen  für jede Teilnehmerin  zwischen 10 - 30 Euro.

 

Alles Gute! :)

 

Anna Bach, 8.11.21

 

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